Wie diese Statistik entsteht
Grundlage für diese Statistik sind die Presseaussendungen (PA) der Landespolizeidirektionen (Beispiel: LPD Wien). Diese werden laufend und lückenlos erfasst und in einem ersten Schritt auf das Vorliegen eines Verkehrsunfalls analysiert (Triage).
In einem zweiten Schritt werden Beteiligte nach Fahrzeug, Alter, Geschlecht und Parametern wie beispielsweise Drogenstatus oder Alkoholisierung extrahiert. Weiters wird in diesem Schritt versucht, den vermutlichen Hauptunfallverursacher (kurz VHUV) zu eruieren. Im Drilldown erscheint dieser entsprechend als „vermutl. HUV“.
Unfälle scheinen in dieser Statistik nur dann auf, wenn sie
Sinngemäß das gleiche gilt für alle weiterführenden Auswertungsschritte. Insbesondere die Verursacher-Frage ist nicht immer eindeutig zu klären und entspricht keineswegs den strengen Kriterien, die bei einem Gerichtsverfahren nötig wären — daher auch vermutlicher Hauptunfallverursacher (VHUV) und ausdrücklich nicht Schuldiger. Diese Einschränkungen ergeben sich schon daraus, dass polizeiliche Ermittlungen immer vor einem allfälligen Gerichtsverfahren stattfinden. Für statistische Auswertungen und als Basis für eine persönliche Risikobewertung eignen sich diese Auswertungen meines Erachtens dennoch und sind jedenfalls vollständiger und objektiver als die von Zeitungen und (sozialen) Medien getroffene Auswahl.
Um Interessierten zu ermöglichen, die Zahlen nachzuprüfen, kann mittels Filtern und Drilldown bis hin zur einzelnen Presseaussendung nachvollzogen werden, wie die Auswertung zustande kam. Die Auswertungskriterien liegen ebenfalls offen. Der aktuelle Prompt für die Triage (erster Auswertungsschritt) sowie die Analyse (zweiter Auswertungsschritt) sind öffentlich zugänglich:
Prompt: Triage (Schritt 1) Prompt: Analyse (Schritt 2)
Vermutete Bewertungsfehler bitte unter Angabe der ID (z. B. ID 455554) formlos an taa@lantschner.name melden. Das Auswertungsmodell wird laufend weiterentwickelt und kann so nachgeschärft werden.
Die Presseaussendungen werden mithilfe der KI-Modelle Claude Haiku (Triage) und Claude Sonnet (Analyse) einmalig analysiert und dann über eine Datenbank visualisiert. So können Rechenaufwand, Energieverbrauch und Kosten in Grenzen gehalten werden. Zur Einordnung: Die Analyse der ersten 26.000 PA (2022–2026) kostete unter 200 €. Lokal laufende Modelle (llama) haben sich leider als nicht mächtig genug erwiesen — sie waren selbst mit der Triage überfordert.